Mit dem Kunstwerk soll zum einen eine künstlerische Verbindung zwischen den Ländergrenzen geschaffen werden, von Deutschland dem Ursprung vieler Einwanderer Nord- und Südamerikas ausgehend – über den „großen Teich“ quer durch die Weiten Kanadas bis nach Alaska und dann der Panamericana als groben Wegweiser folgend durch alle Länder Amerikas bis zum Kap Horn.
Zum anderen wollen wir versuchen auch Künstler von Eingeborenen und Minderheiten in unser Projekt so mit einzubinden, dass ein fließender Übergang zu einem Gesamten entsteht, durch das Mitwirken von möglichst vielen Künstlern aller ethnischen Gruppierungen.
Kunst verbindet, ist bunt, vielfältig und spricht eine friedliche Sprache. Um dies zu realisieren, wollen wir auf unserer Tour möglichst viele und vielseitige Künstler treffen, um sie dazu einzuladen, an unserem Projekt mitzuwirken. Ziel des Projektes ist, ein mehrere hundert Meter langes Gemälde zu schaffen, das von möglichst vielen unterschiedlichen kulturellen und länderspezifischen Einflüssen geprägt ist.
Als „Bindeglied“ beginne ich das Werk in Regensburg mit Künstlern meiner deutschen Heimat und schaffe dann jeweils den Übergang zum nächsten Künstler bis zur Ankunft in meiner südamerikanischen Heimat.
Brücken bauen als Teil mehrerer Kulturen. Ist das Kunstwerk vollendet, soll es entlang unserer Tour – diesmal in entgegen gesetzter Richtung – einem breiten Publikum in Ausstellungen gezeigt werden.
Ab Mai können Sie das Projekt direkt unter www.PanamericanArte.com verfolgen. Sie haben dann auch über Links die Möglichkeit zwischen meinen Homepages zu wechseln.
Wie weit sind eigentlich 1000 km? Ich wußte es nicht und konnte es auch nicht abschätzen, aber ich hatte es mir nun mal vorgenommen, den Frankenweg von Lausanne nach Rom zu laufen - zu Fuß, versteht sich. Am Ende waren es über 1168 km die wir gepilgert sind und "Gott sei Dank" ohne größere Probleme. Am Genfer See entlang über den San Bernado durch das Aostatal. Den Po überquerten wir dann - wie die Pilger es schon vor über tausend Jahren machten mit dem Fährmann. Dann durch die schöne Landschaft der Toscana mit ihren wunderbaren Städten - nicht nur Lucca und Siena. Am Ende eine tränenreiche Ankunft in Rom - es waren aber Freudentränen es "geschafft" zu haben. Der wunderschöne Weg mit einer Flut von Eindrücken, die mich zunächst so stark erfasst haben, dass ich erst Zeit brauchte, um diese zu verarbeiten und künstlerisch umzusetzen zu können. Meine Emotionen werden jetzt nach und nach in meine Bilder einfliesen. Ich hoffe auch den Betrachter so begeistern zu können, wie ich von dieser Pilgerreise begeistert war.
Mittsommernacht in Norwegen, ganz anders als in Feuerland. Unglaubliches Licht, tolle Landschaften,die noch lange in mir arbeiten. Dänemark, Schweden, Finnland und Norwegen jedes Land anders und auf seine Art wunderschön.
Ich lief durch Manhattan, meinen Kopf nach hinten gebeugt, bewundernde Blicke nach oben auf die Wolkenkratzer - auf einmal fiel mein Blick auf die Strasse und das unglaublich farbige Licht, die Schatten der Menschen, dieses Leben inmitten dieser "steinernen Riesen" faszinierte mich, ich nahm die Kamera und fotografierte drauf los.
Meine Reise durch Argentinien war wunderschön, rund 100 Aquarelle, die meisten vom fahrenden Auto aus, malte ich während der ca.11.000 km langen und abenteuerlichen Fahrt. Kein Augenblick war langweilig, obwohl sich die Landschaft oft tagelang nicht veränderte.
Patagonien, das war viel viel Himmel, schnurgerade Pisten, unglaublich starker Wind und riesige Wolken.

Feuerland verzauberte mich durch seine Kargheit. Starker Wind und Schnee im Sommer, nichts trübte meine Liebe zu diesem zähen, dünn besiedelten Landstrich. Wir fuhren bis es keine Strasse mehr gab - ans "Ende der Welt"
Dann kamen die Anden, nach wochenlanger Fahrt durch Patagonien türmten sich die immer höher werdenden Berge und Vulkane vor uns auf. Jetzt sah ich mehr Erde als Himmel. Gletscher, Seen, Wälder, die berüchtigte Ruta 40 schlängelte sich an ihnen vorbei. Oft hielten wir an, überwältigt von dem Schauspiel, wanderten und campten in der freien Natur bei atembereaubender Kulisse, z.B. am Aconcagua 6900m hoch.
2 Wochen auf einem Schiff, im engsten Raum zusammen gepfercht, dass ich da malen würde, konnte ich mir gar nicht vorstellen. Aber, als ich nach 2 Tagen die Seekrankheit überwunden hatte, ging es ganz gut. Jeden Morgen malte ich die Aussicht von unserem Ankerplatz aus, bis unser Kapitän wach war und der Morgenkaffee seinen Muffel vertrieben hatte. Denn dann ging es los, da hatte ich keine Hand mehr frei.